Die Regie

Carola Unser

Carola UnserGeb. 1974 in der Pfalz. Nach einer Lehre zur Landwirtin, studierte sie Diplom-Pädagogik und Theologie in Mainz. Derweil Ausbildung zur Theaterpädagogin, Mitorganisatorin des OPEN OHR Festivals, Mainz und div. Arbeiten in der Off-Szene Mainz/Darmstadt. Danach Studium Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg. Im Rahmen des Studiums u.a. Inszenierungen am Thalia Theater Hamburg („Haut" aus dem Dramenzyklus „Sinn" von Anja Hilling), im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses („Troja, Love"), auf Kampnagel (Diplominszenierung „Schluss mit Sehnsucht! Drei Schwestern."), sowie Inszenierungen u.a. am Hamburger Schauspielstudio Frese, am Theater am Werftpark/Stadttheater Kiel und bei Theater Transit, Darmstadt. Mitbegründerin der Regiegruppe SCHIFFBAU. Seit 1999 theaterpädagogische Workshops am Staatstheater Mainz, seit 2001 Lehrbeauftragte für Theaterpädagogik an der Katholischen Fachhochschule Mainz und an der Spiel- und Theaterwerkstatt Frankfurt, seit 2008 Dozentin für Schauspiel am Hamburger Schauspielstudio Frese.

Seit April 2008 künstlerische Leitung der bühne.

An der bühne inszenierte sie in der Spielzeit 08/09 das Stück 'Vision Impossible', welches mit dem Neuberinpreis der Jury 2009 ausgezeichnet wurde und 'Kasimir und Karoline'.

„Das Theater duldet keine Stagnation und Unbeweglichkeit. Das Theater als Kunst hat es immer eilig, es kennt nur die zeitgemäße Gegenwart, und auch dann, wenn es ein Thema der Vergangenheit aufgreift, ist es bestrebt, es so darzubieten, dass in allen Situationen das Heute transparent wird." Meyerhold

KOLLEKTIV BARTKOWIAK/VIETZKE 

KOLLEKTIV BARTKOWIAK/VIETZKE wurde 2009 in Hamburg gegründet. „zeit zu lieben zeit zu sterben“ ist die erste in Co-Regie entstandene Arbeit.

Jonas Vietzke

wurde 1980 in Hannover geboren und beendete 2005 sein Schauspielstudium in Hamburg. Nach mehreren Arbeiten in Hamburg, unter anderem am Thalia-Theater und am Schauspielhaus, begann er in der Spielzeit 2005/2006 sein Engagement am Schlosstheater Moers und wurde während dieser Zeit zweimal in der NRW-Kritikerumfrage als „Bester Nachwuchsschauspieler“ genannt. 2006 erhielt er den Publikumspreis des 22. Kinder- und Jugendtheatertreffens NRW für die „beste darstellerische Leistung“ für das Solo „Vom Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Seit der Spielzeit 2007/2008 arbeitet er als freier Schauspieler und Gast des Schlosstheaters Moers sowie in Münster, Mannheim und Bern.

Brit Bartkowiak

geboren 1980, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Mainz und Wellington. 2006 begann sie ihr Studium für Schauspieltheaterregie an der Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während dieser Zeit hospitierte und assistierte sie unter anderem am Thalia Theater bei Michael Thalheimer und Stephan Kimmig.

Arbeiten: „Unschuld“ von Dea Loher, „Was ihr wollt oder so ähnlich“ nach W. Shakespeare, „Gestorben wird immer“ – ein freies Projekt zum Thema Trauer und „Und die Liebe höret nimmer auf “ nach Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ an der Theaterakademie Hamburg. „Internationals“ – ein Community Play an der University of Wellington, „aaaahhhhh“ – ein Angstprojekt für das OPEN OHR Festival. „Schwarzes Tier Traurigkeit“ von Anja Hilling am Schauspielhaus Hamburg.

Peter Wagner

Peter Wagnerwurde am 01. Februar 1980 in Dresden geboren. Nach einer Ausbildung zum Tischler studierte er Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, arbeitete am Theater Aachen, der Schillertheaterwerkstatt Berlin sowie dem Flinntheater Kassel und war von 2005 bis 2009 am Potsdamer Hans Otto Theater engagiert.

Seitdem ist er freischaffend in Potsdam, Dresden und Leipzig tätig.

Nach der Ausrichtung diverser szenischer Lesungen, war 'Echte Leiden schaffen' ('Wer hat Angst vor Virginia Woolf') die erste Regiearbeit für die bühne. Zur Spielzeiteröffnung 06/07 inszenierte er außerdem das Stück 'Der Bus' und 'Lilly Link oder Schwere zeiten für die Rev...' in der Spielzeit 09/10.

Susanne Zaun

Susanne Zaun(1979 in Mainz) studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und an der Universitetet in Bergen in Norwegen. Sie arbeitet als freie Regisseurin und Kulturschaffende. 2005 gründete sie das Bühnenkollektiv „MÄDCHENCHOR GIESSEN“, das seitdem in wechselnden Konstellationen zusammen arbeitet. Ihre erste Regiearbeit „Dreckig tanzen“ wurde u. a. zum Körber Studio Junge Regie ans Thalia Theater Hamburg, zum Festival „radikal jung“ nach München, zum Festival Premières nach Straßburg und zur Internationalen Sommerakademie am Künstlerhaus Mousonturm eingeladen.

Susanne Zaun hat es ich zur Aufgabe gemacht, populärkulturelle Themen und Phänomene theatral auszuloten, zu hinterfragen und in neue Kontexte zu rücken. Im Falle von „Dreckig tanzen“ ging es um die ironisch-kritische Analyse des Kultfilm-Phänomens „Dirty Dancing“, bei „nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert“ um die Beschäftigung mit Texten von internationalen Lovesongs und der Bildsprache von Musikvideos, bei „Das Elisabeth-Syndrom“ um eine Auseinandersetzung mit Leben und Mythos der zur Kunstfigur stilisierten Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als Sissi. "Das beste Theaterstück der Welt", das 2007 am schauspielfrankfurt entstand, ist eine Lectureperformance deren Materialgrundlage ein mehrseitiger Fragebogen bildete. Erörtert wurde die Frage "Wie sieht der perfekte Theaterabend aus?"

Zusammen mit Sarah Bonnert arbeitete sie an der Tanzperformance „Who the fuck is Macarena?“, die im September 2009 am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main Uraufführung feierte.

Christian Schmidt

1971 in Dresden geboren. Studium in Leipzig, Hildesheim und Utrecht: Schauspiel, Kulturwissenschaften und theatre/ education, macht seit 1993 Theater.

„Ästhetisch kann das Theater dem Kino kaum etwas entgegensetzen. Aber das, was wir zu sagen haben und zeigen möchten, können nur wir selber machen. Darin sehe ich die Chance des Mediums Theater. In seiner Spontaneität, seinem menschlichen Maß.“

Mag : Amphibien, Suppen, Spielen, Greyson Perry, Alltagsmode, Maskenspiel, Kino, fließendes Wasser, Tschechien und den Flug von Teebeuteln. Mag nicht: Flüssigkeiten an den Händen; Leute, die langsam vor mir gehen, ohne dass ich vorbei kann.

"Der größte Feind der Kreativität ist der gute Geschmack." (Picasso)

Antje Grüner

Antje Grüner1976 in Berlin geboren, Studium Schauspiel und Theaterpädagogik in Bremen und Berlin. Während dieser Zeit Mitarbeit in der Blauen Karawane Bremen und bei Ramba Zamba Berlin.

Im Anschluss Regiearbeit mit Jugendlichen am StiC-er Theater Stralsund.

Seit 2004 freischaffend tätig in Dresden im Bereich Regie und Theaterpädagogik. Verschiedene Projekte und Inszenierungen für das Staatsschauspiel Dresden, die Staatsoperette, Bürge rCourage, das Projekttheater und den Ausländerrat Dresden.

Für die bühne inszenierte sie in der Spielzeit 06/07 'Die Bakchen' nach Euripides.

Matthias Spaniel

Matthias Spaniel wurde 1980 in Dresden geboren. Er studierte „Deutsche Sprache und Literatur“ in Hamburg, „Szenische Künste“ in Hildesheim und „European Theatre Arts“ in London. Mitarbeit an Projekten der freien Theaterszene in Dresden und Hamburg. Regie- und Dramaturgieassistent für Film und Theater u.a. bei „Studio Hamburg“ und am „Thalia Theater Hamburg“.

Seit 2002 ist er künstlerischer Leiter des „freien theater nordlichten“, mit dem er zahlreiche Inszenierungen klassischer und zeitgenössischer Texte erarbeitete, sowie eigene Stücke bzw. Projekte an der Schnittstelle von Theater und Performance entwickelt: www.nordlichten.de

Künstlerische Lehrtätigkeiten am Institut für Medien und Theater der Universität Hildesheim, dort u.a. Konzeption und Anleitung der szenischen Montage „npd reloaded“ in Koproduktion mit dem Theaterfestival „transeuropa 2006“. Darüber hinaus betreut Matthias Spaniel regelmäßig integrative Theaterfreizeiten und ist als Workshopleiter tätig.

Jan Schrewe

wurde am 11. Februar 1980 in Göttingen geboren. Nach der Ausrichtung verschiedener szenischer Lesungen war eine Inszenierung eines Stückes bei 'Idealbesetzung' seine erste Inszenierung für die bühne.

In der Spielzeit 2008/09 hat er das Stück 'Coriolanus' (Shakespeare) inszeniert. 

Tobias Krechel

Tobias Krechelwurde 1969 in Moers geboren und arbeitet seit 1998 als freischaffender Regisseur. (Inszenierungen am Theater Aachen, Schauspiel Bonn, Westfälische Kammerspiele Paderborn, Staatstheater Kassel u.a.).

Er hat 1993 das Flinntheater Kassel gegründet und stellte von Oktober 2005 bis April 2008 die Künstlerischer Leitung der bühne. Während dieser Zeit inszenierte er 'Faust I' (nach Goethe), 'Kunst' (Yasmina Reza), 'Echte Leiden Schaffen' (Teil 1), 'Idealbesetzung' (Teil 3) sowie 'Penthesilea' (Heinrich von Kleist).

Mario Keipert

Mario Leipertwurde 1978 in Hoyerswerda geboren. Neben dem Studium derTheaterwissenschaft hat er als Regieassistent am Theater in der Fabrikund am Staatsschauspiel Dresden gearbeitet.

In seinen Inszenierungen, u. a. am Theaterhaus Jena, am Leipziger LOFFT und am Projekttheater Dresden, arbeitet er oft mit Materialcollagen, die im Inszenierungsprozess zum Gegenstand der kollektiven Auseinandersetzung werden. Um diese Arbeitsweise weiterzuentwickeln, hat er 2005 das Netzwerk IDproduction gegründet. Ziel seiner Arbeit ist es, die Diskussion über das Leben in der gegenwärtigen Gesellschaft im Probenprozess zu initiieren und in der Inszenierung selbst zu ermöglichen. Theater nicht nur als Kunst-, sondern vor allem gesellschaftlicher Raum.

Udo Höppner

Udo HöppnerKind des Ruhrgebiets (geboren in Dinslaken, lebt in Bochum), studierte Theater in Berlin, Gießen und Bochum. Lehrzeit an Stadttheatern u.a. in Bochum, München, Landshut, Berlin. Inszeniert seit 1993 professionelles Off- und Stadttheater (Schauspielhaus Bochum, Prinz-Regent-Theater Bochum, Städtetheater Landshut, Theaterforum Kreuzberg u.a.). Seit 2003 leitet er sein Ensemble RUHRSTADT-THEATER, welches für hochwertiges Theater auch an außergewöhnlichen Orten steht (Museum Bochum, Christuskirche Bochum, Stadtpark Rheinberg).

Vom bürgerlichen Trauerspiel (E. Galotti), über Beckett, bis hin zu Eigenproduktionen umfasst seine Arbeit ein breites Spektrum, in das zunehmend Elemente des Musik- und Tanztheaters einfließen.

Marcel Bugiel

Marcel Bugielstudierte Theaterwissenschaften und Dramaturgie in Aix-en-Provence/Frankreich, Erlangen und München. Von 1998-2000 arbeitete er als Regieassistent am Schauspiel Bonn, ging danach als Dramaturg an das Theater Aachen, wo er mehrfach inszenierte.

Für die bühne hat er zur Spielzeiteröffnung 05/06 das Projekt 'Neun Minuten bis zur Sonne' entwickelt.

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