Clyde und Bonnie

Guerillas Gorillas & Theaterland Steiermark

Tarantino war gestern, Clyde und Bonnie rocken heute! Bonnie heißt schon immer Bonnie (Eltern können grausam sein); Clyde heißt eigentlich Werner, aber Bonnie nennt ihn Clyde.

Sie sind jung. Sie sind verliebt. Sie rauben Banken aus! Zumindest stellen sie sich das so vor. Denn was ihre berühmten Namensvorgänger können, das können Clyde und Bonnie schon lange!

Schluss mit Jugendarbeitslosigkeit! Schluss mit zerrütteten Familienverhältnissen! Schluss mit Frust! Raus aus dem Gemeindebau und rein ins Leben! Aber wenn man sich selbst in die Schusslinie stellt, dann bekommt man hin und wieder auch eine Kugel ab.

Holger Schober, der 2006 mit seinem Stück "Hikikomori" für den Deutschen Jugendtheaterpreis nominiert war, nimmt die wahre Geschichte der historischen Vorbilder zum Anlass um ein B-Movie für das Theater zu schreiben, das im Hier und Heute spielt. Es geht um Jugendarbeitslosigkeit, soziale Verwahrlosung, Gewalt und wahre Liebe.

Autor: Holger Schober
Regie: Dominik Günther
Ausstattung: Christian „Etsch“ Elgner
Es spielen: Nina Sarita Müller, Ralf Wegner

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1 Kommentar » Kommentar schreiben

verena am 11.09.2009. um 11:00 Uhr

Clyde und Bonnie ist eines der besten Theaterstücke, die ich je gesehen habe. Es ist die perfekte Mischung zwischen allen Gefühlen die es gibt. Man kann mit den Darstellern mitfiebern, und taucht föllig in deren Welt mit ein. Die Leistung der Schauspieler ist grandios. Das einfache Bühnenbild, wird durch die Schauspieler zu immer anderen Schauplätzen. Clyde und Bonnie ist ein Meisterwerk, das zum Nachdenken von Groß und Klein anregt und zugleich auch noch so viel spaß bereitet.

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